Bedeutung für die Natur

Kernfunktionen unseres Waldes 

Um mögliche Auswirkungen von Windkraftanlagen im Wald auf die Natur und die Menschen zu ermessen, ist es essentiell, die Kernfunktionen des Natur-bzw. Lebensraums Wald zu kennen.

Unabhängig seiner wirtschaftlichen Nutzung erfüllt der Wald viele Funktionen für Mensch und Tier, von denen wir hier nur einige auflisten.

Lebensraum

  • Der Wald ist Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. 
  • Rund 4300 Pflanzen und Pilzarten und mehr als 6700 Tierarten leben in unseren mitteleuropäischen Wäldern. 

Erholungsfunktion

  • Der Wald wird durch seine hohe Luftqualität und Ruhe von vielen Menschen zur Regeneration und Genesung aufgesucht. Sowohl bei physischen, als auch psychischen Erkrankungen wirkt Aufenthalt und Bewegung in Wäldern heilsam.
  • Die positiven Auswirkungen von Wäldern auf unser Wohlbefinden gelten als medizinisch belegt.

Sauerstoffproduktion/CO2 Umwandlung

  • Durch Fotosynthese wird klimaschädliches CO2 in Sauerstoff umgewandelt. 
  • Ein Hektar Laubwald gibt pro Jahr 15 Tonnen, ein Hektar Nadelwald sogar bis zu 30 Tonnen Sauerstoff in die Atmosphäre ab. 

CO2 Bindung

  • Im Aufwuchs des Waldes sowie im humusreichen Waldboden werden pro ha und Jahr ca 6 Tonnen CO2 umgewandelt, gebunden und gespeichert.

Immissionsschutz

  • Der Wald filtert Feinstaub und Gase aus der Atmosphäre, pro ha und Jahr bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub.

Schutzfunktion/Bodenschutz

  • Der Wald verhindert durch gute Durchwurzelung Bodenabtrag durch Wasser und Wind.

Klimaregulation

  • Durch Beschattung und humusreiche Bodenschichten bewahrt der Waldboden eine hohe Feuchtigkeit, daraus folgt hohe Luftfeuchtigkeit die Temperatur senkend wirkt, was besonders in zu erwartenden zukünftigen trockenen heißen Jahren von Bedeutung ist.
  • So ist die Umgebungstemperatur im Wald ca. 4-8 ° kühler als im offenen Umland.

Wasserschutz und Grundwasserbildung

  • Waldböden haben hohe Infiltrations- und Wasserspeicherkapazität und unabdingbar zur Grundwasserneubildung.
  • Ein qm Waldboden speichert bis zu 200 Liter Wasser. Schmelz- und Regenwasser versickern langsam und bilden durch den mineralstoff- und humusreichen Boden gefiltert die wertvollen Grundwasserreservoire unseres Vogelsbergs.
  • So tragen z.B. in einem Buchenbestand mit jährlichem Niederschlag von 930 mm, 430mm bzw. 47 % davon zur Grundwasserneubildung bei. 
  • Insbesondere bei uns speisen diese Wasservorräte unzählige Quellen und Feuchtgebiete

Buchenwälder sind somit „Trinkwasserwälder“ (Quelle: Deutscher Forstwirtschaftsrat)

Zusammenfassend kann man sagen, dass die sogenannten „Ökosystemdienstleistungen“ unseres Waldes unabdingbar für unsere menschliche Existenz und ohne Alternative sind. 

Dessen Erhaltung und Bewahrung, auch und besonders im Hinblick auf Klimaerwärmung und in Zukunft zu erwartendem Wassernotstand sollte oberste Priorität haben.

Quelle: https://www.wald.de/waldwissen/der-wald/01.12.2025

Mögliche Auswirkungen der WIAs auf Klima und Wasserhaushalt

Mit jedem Hektar gerodeten Wald gehen uns wertvolle Sauerstofflieferanten, CO2 und Wasserspeicherkapazität und Erholungspotential verloren. Durch Zerschneidung und Bebauung verliert das zusammenhängende Waldgebiet seinen ursprünglichen Charakter als Schutz-, Lebens- und Erholungsraum.                                                                                 

Für Fundamente und Zuwegung für die Windräder wird großflächig Wald gerodet und pro WKA bis zu 10000 qm wertvoller Waldboden temporär bzw. dauerhaft (im Schnitt 0,46 ha -lt. Fachagentur-wind-solar) versiegelt

  • durch die Zerschneidung unseres größten zusammenhängenden Waldgebietes und die Freilegung und Versiegelung großer Flächen wird die massive Austrocknung durch Wind und Sonne gefördert.
  • Bodenverdichtung und fehlende Beschattung verhindern Wiederbewuchs.
  • die Gefahr für Windwurf, Käferbefall und Waldbrände wird durch große Schneisen und Freiflächen erhöht
  • durch die Luftverwirbelungen der Rotorblätter kommt feuchtkühle Luft nach oben und trockenere in Bodennähe, was eine zusätzliche Erwärmung und Austrocknung der Umgebung zur Folge hat.
  • Überdimensionale Bauriesen geben ihre durch Sonnenbestrahlung aufgenommene Wärme an die Umgebung ab= Mikroklimaerwärmung
  • Niederschlagswasser kann im großflächig verdichteten Boden nicht versickern und wird schnell abgeleitet= Gefahr für Hochwasser
  • Verringerte Aufnahmefähigkeit des komprimierten Waldbodens verhindert Grundwasserbildung
  • Abrieb der Beschichtung der Rotorblätter, die Perfluoralkoxy (PFAs) enthalten, gefährdet das Grundwasser
  • tiefe Eingriffe durch die massiven Fundamente der Windenergieriesen in untere Erdschichten beeinflussen die Grund- und Quellwasserflüsse im empfindlichen Vogelsberger  Kluftgrundwasserleitersystem, was trocken fallende Quellen und Feuchtgebiete nach sich ziehen und dadurch nachhaltig unsere Trinkwasserversorgung gefährden kann.

 

Gefahren für die Tierwelt


Im Bundesnaturschutzgesetz §1 (BNatSchG) sind die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege formuliert. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für künftige Generationen und umfassen u.a.die
dauerhafte Sicherung der biologischen Vielfalt, Bewahrung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und den Erholungswert von Natur und Landschaft.
Unter Beachtung von §44 BnatSchG ist es verboten, wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert.
Quelle: § 1 und § 44- Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

WEA im Wald bedeuten, dass diese Ziele des Naturschutzes durch den Bau der Anlagen und die dafür notwenige Errichtung von Arbeits-und Zufahrtwegen komplett unter den Tisch fallen.

Es entstehen massive Probleme für die Tierwelt durch die der Erhaltungszustand der örtlich vorkommenden Tierarten im Planungsgebiet gefährdet wird. Eine permanente Störung ergibt sich durch die Zerstückelung geschlossener Waldgebiete. Die Zuwege und die Standorte der WEA Industrieanlagen schränken den Lebensraum und die Mobilität zahlreicher Wildtiere ein und bewirken dadurch massive Irritationen im Nahrungs- und Fortpflanzungsverhalten. Mit ihren feinen Sinnen an den Lebensraum Wald bestens angepasst, sind sie darauf angewiesen, Partner, Jungtiere, Feinde und Beute erkennen und wahrnehmen zu können.
Die durch WEA erzeugten Störreize sind optische, akustische und sensorische Reizüberflutungen, die sich problematisch auf die Lebensweise der Tiere auswirken. Nächtliche Lichtsignale greifen störend in die Lebensweise nachtaktiver Arten, z.B. Nachtfalter ein. Zudem erhöhen Verlust und Einengung des Lebensraumes durch genetische Isolation das Aussterberisiko wenig mobiler Arten. Direkte Lebensgefahr und Verletzungen sind durch Kollisionen mit Rotorblättern während des Betriebs vorprogrammiert. Hiervon sind Großinsekten, heimische Fledermäuse und große geschützte Vogelarten: Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard, Mäusebussard, Uhu betroffen. Eine Langzeitstudie seit 2008 belegt,
dass 40 % der registrierten Totfunde bei Rotmilanen, durch Kollisionen mit WEA verursacht wurden.
Für Zugvögel und wandernde Fledermäuse sind die riesigen aus den Wäldern herausragenden WEA lebensgefährlich.
Fledermäuse sterben durch die von rotierenden Rotorblättern erzeugten Druckunterschiede. Diese Barotraumen führen zu inneren Blutungen und die Tiere verenden qualvoll an ihren inneren Verletzungen.


Quelle: Zucchi, Herbert;Naturschutzmagazin, Jubiläumsausgabe 3/2025
Kolbe, M., B. Nicolai, R. Winkelmann & E. Steinborn 2019: Totfundstatistik und Verlustursachen
beim Rotmilan Milv milvus in Sachsen-Anhalt. Vogelwelt 139: 141 – 153

Windkraftanlagen und Tierwelt 

Der Ausbau der Windenergie, besonders im Bereich von Wäldern und waldnahen Gebieten steht in einem nicht zu überwindenden Spannungsverhältnis zum Natur- und Artenschutz, da die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen (WKA) ökologisch relevante Auswirkungen auf Wildtiere, insbesondere auf Vögel, Fledermäuse und am Boden lebende Säugetiere haben. Diese Debatte wird zusehends komplexer, weil wissenschaftliche Unsicherheiten, lückenhafte Daten, uneinheitliche Erfassungsmethoden und rechtliche Fragestellungen miteinander verwoben sind. Wir möchten die Facetten in dieser Diskussion beleuchten. 

Ökologische Wirkmechanismen von Windkraftanlagen

Windkraftanlagen beeinflussen Tiere und Lebensräume auf mehreren Ebenen:

Direkte Mortalität durch Kollisionen

Vögel und Fledermäuse können mit Rotorblättern kollidieren oder durch den plötzlichen Druckabfall hinter dem Rotor, genannt Barotrauma, schwer verletzt oder getötet werden. Untersuchungen zeigen, dass sich viele Vogel- und Fledermausarten im Flug nicht ausreichend auf die beweglichen Rotorblätter einstellen können, was zu tödlichen Zusammenstößen führt. WWF Österreich+1

Beispielhafte Effekte:

  • Fledermäuse: Besonders betroffen sind Arten wie der Kleine Abendsegler (Nyctalus leisleri) oder Rauhautfledermäuse; sie kollidieren nachts mit Rotoren, oft während Zugphasen oder bei der Quartiersuche. Fledermausschutz NRW
  • Vögel: Greifvögel (z. B. Rotmilan) und Zugvögel können in der Rotorzone mit hoher Wahrscheinlichkeit getroffen werden, insbesondere an engen Flugkorridoren oder bei ungünstiger Standortwahl. Fachagentur Wind Solar

Indirekte Effekte: Lebensraumveränderung und Vermeidungsverhalten

Windkraftanlagen wirken als großflächige Struktur im Lebensraum. Laut WWF-Studie wurden bei einigen Arten Einflusszonen von bis zu mehreren Kilometern beobachtet, in denen Vorkommen, Bewegungsmuster oder Aktivitätsdichten verändert waren. Beispiele sind Hirschbewegungen bis 5 km um Anlagen oder Vermeidungsverhalten bei Auerhuhn und anderen Waldbewohnern. WWF Österreich

Diese Effekte resultieren aus:

  • Lebensraumverlust durch Rodung und Infrastruktur (Zuwegungen, Fundamentflächen),
  • Störung durch Menschenaktivität (Bau- und Wartungsverkehr),
  • Erschreckungseffekte, die Tiere aus sonst günstigen Bereichen verdrängen. WWF Österreich

Weitere Stressfaktoren

Lärm, Schattenwurf und Barrierewirkungen tragen zusätzlich zu physiologischen und Verhaltensstressreaktionen bei Tieren bei, auch wenn diese Effekte quantitativ schwerer zu messen sind. Solche Stressoren können Nahrungsaufnahme oder Fortpflanzungsverhalten beeinflussen, was sich langfristig in Bestandsveränderungen niederschlagen kann. Fachagentur Wind Solar

Artenschutzrechtliche Verbote

Nach deutschem Naturschutzrecht (§ 44 Bundesnaturschutzgesetz) ist es verboten, wild lebende Tiere zu töten, deren Lebensstätten zu zerstören oder erheblich zu stören. Wenn Windkraftanlagen zu erhöhter Mortalität führen, kann dies zu Verstößen gegen diese Verbote führen. Bundesamt für Naturschutz

Der Beitrag Umgang mit nachträglich festgestellten Tötungsrisiken an genehmigten Windenergieanlagen (2022) argumentiert, dass Betreiber und Behörden auch nach Genehmigung auf Fundmeldungen reagieren müssen, insbesondere wenn signifikant erhöhte Kollisionszahlen entdeckt werden. Schreiber Umweltplanung

Rotmilan und Windkraft im Vogelsberg (Hessen)

Im hessischen Vogelsbergkreis wurden vielfach Totfunde des Rotmilans gemeldet. Diese Fälle werfen die Frage auf, wie viele Totfunde als signifikant erhöht gelten und wie diese Meldungen in Artenschutz- und Planungsverfahren gewichtet werden sollten. Deutscher Bundestag

Der Vogelsberg in Hessen zählt zu den windkraftintensivsten Regionen Deutschlands und ist zugleich ein bedeutendes Brutgebiet des Rotmilans (Milvus milvus), für den Deutschland eine besondere Verantwortung trägt (über 50 % des Weltbestands). 

Fledermäuse – besondere Vulnerabilität

Bei Fledermäusen ist der Vergleich anders zu bewerten:

  • Fledermäuse haben extrem niedrige Reproduktionsraten (meist 1 Jungtier/Jahr).
  • Windkraft ist in vielen Regionen eine der wichtigsten direkten Mortalitätsursachen.
  • Andere Gefährdungen (Quartierverlust, Pestizide) wirken indirekter.

Selbst relativ geringe zusätzliche Mortalität kann populationsrelevant sein.

Zusammenführende Bewertung

Die erweiterten Fallbeispiele und Vergleichsdaten zeigen:

  1. Totfunde sind real, aber unvollständig erfasst
  2. Regionale Unterschiede sind erheblich
  3. Windkraft ist nicht die größte, aber eine spezifisch relevante Gefährdung
  4. Besonders problematisch sind Wissenslücken, nicht belegte Annahmen und unzureichendes Monitoring (Überwachung)

Der Konflikt zwischen Windenergie und Artenschutz ist kein Ja-oder-Nein-Problem, sondern eine Frage von Standortwahl, Technik, Monitoringqualität und rechtlicher Konsequenz.

 

Ergebnisse regionaler Untersuchungen:

  • In mehreren Monitoringprogrammen wurden Totfunde von Rotmilanen im Umfeld von Windenergieanlagen dokumentiert.
  • Die gemeldeten Funde variieren stark je nach Suchintensität, Suchintervall und Flächengröße.
  • Einige Studien sprechen von einer auffälligen Häufung von Kollisionen in bestimmten Teilgebieten, andere finden keine statistisch signifikanten Effekte.

Totfunde – Erfassung, Probleme, Datenlücken

Totfunde von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen werden häufig als ein Indikator für ökologische Belastungen genutzt. Aber die Erfassung ist methodisch höchst heterogen und lückenhaft.

Nachweisprobleme und Unterzählungen

Studien zeigen, dass viele Totfunde überwiegend als Mindestschätzungen sind. Ursachen für systematische Unterschätzungen sind unter anderem:

  • Abtrag von Kadavern durch Aasfresser
  • eingeschränkte Suchradien (50-100 m um den Mast, kollidierte Vögel können in einem deutlich größeren Radius nach der Kollision vereenden)
  • unzureichende Suchintervalle
  • dichte Vegetation
  • fehlende Meldepflichten und nicht systematische Erfassung

Wissenschaftliche Modelle zur Abschätzung von Mortalitätszahlen (z. B. probabilistische Modelle) versuchen, diese Faktoren zu korrigieren, sind auswertungsmethodisch aber komplex und nicht einheitlich durchführbar. In Deutschland finden ausschlich stichprobenhafte Untersuchungen statt. Es gibt neuere Modelle der Kadaversuche, diese werden aber nicht überall genutzt. arXiv

Fehlende Langzeit- und Standarddaten

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Kahlschläge oder punktuelle Totfunde keine langfristige Bewertung von Populationsdynamiken erlauben. Viele Monitoringprogramme sind zeitlich begrenzt (z. B. zwei Jahre) und erlauben keine validen Aussagen über Populations- oder Trendveränderungen. Springer Nature Link

Praktische Konsequenzen für die Bewertung von Totfunden

  • Totfunde allein liefern keine hinreichende Grundlage für artenschutzrechtliche Entscheidungen, weil sie stark von Methodik und Suchintervall abhängen.
  • Viele Studien beruhen eher auf Schätzungen als auf klar quantifizierbaren Daten.
  • Kritiker sehen deshalb einerseits eine Unterschätzung der Mortalität, weil Totfunde leicht übersehen werden können, und andererseits eine Überschätzung, wenn nicht zwischen klima- oder menschgemachten Gefahren differenziert wird (z. B. Fenster, Verkehr, Katzen). EnBW

Ökologische Komplexität

  • Die Wirkung von Windkraftanlagen ist art-, region- und habitatabhängig. Ein pauschaler Ansatz ist daher kaum möglich. WWF Österreich
  • Integrierende Modelle müssen sowohl direkte Kollisionen als auch Vermeidungsverhalten und Lebensraumveränderungen berücksichtigen – was derzeit nur teilweise gelingt.

Fazit und Ausblick

Die ökologische Bewertung von Windkraftanlagen ist ein komplexes Feld, das:

  1. Ökologische Risiken für Tiere wie Vögel und Fledermäuse kennt und empirisch belegte Totfunde aufweist,
  2. rechtliche Herausforderungen bei der Bewertung solcher Risiken hat,
  3. und methodische Lücken aufweist, die sowohl wissenschaftliche als auch politische Entscheidungen erschweren.

Tatsache ist, dass ein so invasiver Eingriff durch Aufstellung von WKA in ein so sensibles Ökosystem wie das des Waldes unübersehbare Folgen nicht nur für den Pflanzen- und Wasserhaushalt des Waldes hat, sondern auch für die darin beheimatete Tierwelt Zerschneidung und Zerstörung ihres Lebensraumes bedeutet.

 

 

Literatur- und Quellenverzeichnis

  1. WWF Österreich (2022): Auswirkungen von Windkraftanlagen im Wald auf Säugetiere und Vögel.
  2. Naturschutz und Landschaftsplanung (2022): Umgang mit nachträglich festgestellten Tötungsrisiken an genehmigten Windenergieanlagen.
  3. Deutsche Wildtier Stiftung / DEWIST (2019): Windkraft und Naturschutz.
  4. Bundesamt für Naturschutz (BfN): Windenergie und Artenschutz – Fachinformationen.
  5. Schreiber Umweltplanung (2022): Fachbeitrag zu artenschutzrechtlichen Risiken von WKA.
  6. Voigt et al. (2015): Bat fatalities at wind turbines. Biological Conservation.
  7. Baerwald et al. (2008): Barotrauma is a significant cause of bat fatalities. Current Biology.
  8. Brinkmann et al. (2011): Entwicklung von Minderungsmaßnahmen für Fledermäuse.
  9. Hötker et al. (2006): Auswirkungen regenerativer Energieerzeugung auf Vögel.
  10. Rydell et al. (2012): The effect of wind power on birds and bats.
  11. Korner-Nievergelt et al. (2013): Mortality estimation from carcass searches.
  12. Arnett et al. (2016): Impacts of wind energy on wildlife.
  13. Bundestag (2022): Wortprotokoll zur artenschutzrechtlichen Bewertung von WKA.
  14. Loss et al. (2014): Bird–building collisions in the United States.
  15. Woinarski et al. (2017): Cats and wildlife mortality.

 

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